Rollsport in Hessen
Hessischer Rollsport und Inline Verband e.V

Speedskating

eigene Internetpräsenz: 

Vorsitzender der Sportkommission:

Peter Emele


Kontakt:

Tel.: 06152/911988
Mail: 
speedskating@hriv.de


Inline Speedskating ist eine Sportart, in der die Geschwindigkeit eine große Rolle spielt. Die Wettkampfformen vor allem für die jugendlichen und erwachsenen Läufer sind Rennen auf der Bahn oder auf der Straße, bei denen der Schnellste gewinnt.

Bahnrennen werden auf Beton-, Asphalt- oder Kunststoffrundbahnen mit einheitlicher Oberfläche ausgetragen, welche zwischen 125 m und 400 m lang sind. Es wird linksherum, also von oben gesehen gegen den Uhrzeigersinn, gelaufen. Die Rennen auf der Bahn sind zwischen 300 m (Sprint) und 10.000 m (Langstrecke) lang. Es wird beim Sprint einzeln gegen die Uhr und bei den Langstreckenrennen in der Gruppe (ähnlich wie bei Bahnradrennen) im Ausscheidungs- oder Punktemodus gefahren.

Straßenrennen werden auf abgesperrten Straßenstrecken durchgeführt; die Strecke muss auch nicht in sich geschlossen sein, so dass Start und Ziel verschieden sein können. Im Unterschied zu Bahnrennen kann ein Straßenkurs also Rechtskurven beinhalten; Höhenunterschiede und wechselnder Belag sind nicht erwünscht und unüblich, bei längerem Kursverlauf jedoch möglich. Die Länge von Straßenkursen variiert zwischen 100 m  (Sprint) und 100 km (Langstrecke). Beim Marathonrennen auf der Straße über 42 km liegt der Rekord bei 56:48 min, das heißt die Durchschnittsgeschwindigkeit der Speedskater bei dieser Strecke liegt bei deutlich über 40 km/h.

   

Die taktische Ausrichtung eines Speedskating-Rennens ist der eines Radrennens sehr ähnlich. Durch das Ausnutzen des Windschattens entstehen die hohen Geschwindigkeiten in der Gruppe. Während des Renngeschehens wird attackiert, um langsame oder unliebsame Gegner abzuschütteln oder mit dem Ziel, sich abzusetzen und die Rennentscheidung für sich herbeizuführen. Durch die Organisation in Teams ergeben sich für die einzelnen Teammitglieder verschiedene Rollen. Häufig kommt es beim Zieleinlauf zu einem Massensprint, bei dem jedes Team versucht, seinen Kapitän zum Sieg zu führen.